Ein Rasenmähroboter mit einem integrierten Bewässerungssystem: Das hat das Schülerteam aus Ochsenhausen entwickelt und damit den Innovationspreis der Technischen Hochschule Ulm (THU) im Rahmen des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ der Innovationsregion Ulm erhalten. Zusätzlich wurde zum ersten Mal der ScienceMedTech-Lab-Preis von der Fakultät T mit Unterstützung des Fördervereins proTHU vergeben. Darüber konnten sich gleich 13 Teams freuen. Mit den beiden Preisen fördert die THU besondere Leistungen im technischen Bereich. Als Austragungsort des „Jugend forscht“-Wettbewerbs am Campus Albert-Einstein-Allee am Innovationsstandort bot die THU Raum für offenen Austausch mit den Nachwuchstalenten.
Verleihung des Innovationspreises der THU an „Jugend forscht“-Team
„Rasenpflege leicht gemacht“ nannten die beiden „Jugend forscht“-Teilnehmenden Wanja Shcherbakov und Kai Ludescher ihre Erfindung, einen Rasenroboter, der sowohl den Garten mäht als auch bewässert. Mit dieser innovativen Leistung, hat das Team den THU-Innovationspreis gewonnen. Der Preis steht für herausragende Leistungen im Bereich der Technik mit einer hohen Umsetzungsreife und soll den Erfindungsgeist junger Nachwuchstalente fördern.
Mit dem Preis haben die Gewinnenden die Möglichkeit, zusammen mit dem Startup Center, ihr Produkt weiterzuentwickeln. Außerdem erhält das Team Unterstützung von der THU-Gründungsförderung und Beratung zur weiteren „Vermarktung“ ihrer Entwicklung.
Zum ersten Mal vergibt die THU den ScienceMedTech-Lab-Preis an junge Nachwuchsforschende
13 „Jugend forscht“-Teams haben mit ihren Projekten überzeugt und den ScienceMedTech-Lab-Preis entgegengenommen.
Der Preis wurde dieses Jahr zum ersten Mal von der Fakultät T der THU mit Unterstützung des Fördervereins proTHU vergeben. Mit diesem Preis bekommen 20 bis 30 Schüler*innen die Chance einen Forschungstag mit Laborversuchen in der Fakultät T der THU zu erleben.
„Es ist wichtig, den Nachwuchs für den medizintechnischen Bereich zu begeistern, da die Gesundheitsindustrie ein großer Arbeitsmarkt darstellt und ein sinnstiftendes Berufsfeld ist“, so der THU-Studiendekan des Masterstudiengangs Medizintechnik/Medical Devices – Research and Development Prof. Dr. Felix Capanni.
Der Anlass: Der 23. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ der Innovationsregion Ulm
Junge Talente, großes Know-how und wirklich wegweisende Einfälle: Das kennzeichnet den Wettbewerb „Jugend forscht“. Dabei messen sich Schüler*innen miteinander mit kreativen Projekten. Die besten werden von einer Fachjury beurteilt und qualifizieren sich für den Landeswettbewerb.
In lockerer Atmosphäre am THU-Campus Albert-Einstein-Allee stellten am Freitag 116 junge Forschende ihre insgesamt 59 Projekte in den Bereichen Technik, Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Physik einer 42-köpfigen Fachjury vor und hatten die Möglichkeit, sich an Infoständen der THU, HNU und dem Schülerforschungszentrum zu informieren.
Neben Landrätin Eva Treu und Oberbürgermeister Martin Ansbacher besuchten am Samstag über rund 250 Interessierte den THU-Campus, um die Tüftler-Ergebnisse der jungen Talente zu begutachten.
Die THU freut sich auch im nächsten Jahr als Veranstaltungsort des „Jungend forscht“-Wettbewerbs zu sein und eine offene Austauschplattform für junge Talenten aus der Region zu bieten.
Die Bekanntgabe der Gewinnenden des „Jugend forscht“-Wettbewerbs fand abschließend auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt statt.
Text: Technische Hochschule Ulm
Bild: Projekt-Team „Rasenpflege leicht gemacht“. Bildquelle: Copyright Armin Buhl.