THU-Social Day 2026: 50 Helfer*innen für die gute Sache
Einige O-Töne im 4-minütigen Video zusammengefasst:
Die Projekte reichten von sozialem und erinnerungskulturellem Schwerpunkt über den Bereich Umwelt- und Nachhaltigkeit bis hin zu Angeboten, die besonders Begegnung und Teilhabe förderten. Der Social Day wurde in Kooperation mit engagiert in ulm e.V. organisiert.
So reparierten Studierende und Mitarbeitende bei Menschlichkeit Ulm e.V. in der Gemeinschaftsunterkunft am Mähringer Weg Fahrräder für geflüchtete Kinder. Im Seniorenzentrum Wiblingen gestalteten THU-Beschäftigte eine Karaokeparty mit rund 40 Senior*innen. Beim Jubiläumsfest des Café Blau (AG West e.V.) gab es Unterhaltungs- und Schminkangebote für Kinder, und die Initiative hochsensibler Menschen erhielt von einem Informatikstudierenden ein 1:1-Coaching in Computerbasics.
Auch an anderen Orten in Ulm wurde tatkräftig mit angepackt: Teilnehmende halfen bei den Vorarbeiten für einen neuen Eidechsenbau im Hermannsgarten (BUND Ulm-Mitte), beim Auf- und Abbau von Veranstaltungen (Netzwerk Altersarmut, Café Blau der AG West e.V.), bei der Reparatur von Wasch- und Spülmaschinen sowie Notebooks (THU-Repaircafé, Haus der Nachhaltigkeit e.V. Ulm/Neu-Ulm), beim Müllsammeln um die THU herum, beim Putzen von Stolpersteinen (Bürgerinitiative Stolperstein Ulm), im Schrebergarten des AWO Kreisverbands Ulm e.V. und beim Streichen eines Raums in der Radgasse, damit engagiert in ulm e.V. dort mehr Platz für Begegnungen schaffen kann.
Ingenieurkompetenz im Einsatz für die Gedenkstätte
Prof. Christina Schmitt, Studiendekanin für den Bachelor Maschinenbau, unterstützte die Restaurierung von Exponaten in der Dauerausstellung in der KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg (DZOK). Sie sagt: „Ich finde den Social Day eine tolle und einfache Gelegenheit für uns als Ingenieur*innen, unsere handwerklichen Fähigkeiten für eine sinnvolle Sache einzusetzen. Es hat richtig Spaß gemacht in kurzer Zeit und ganz konkret die Arbeit des Gedenkstättenteams zu unterstützen. Wir haben schon neue Ideen und kommen gerne wieder.“
Gemeinschaft, Engagement und bleibende Eindrücke
In der Bilanz sagt Anja Wegner, Koordinatorin des Social Days: „Ich finde das Ehrenamt eine tolle Möglichkeit, sich selbst etwas herauszufordern und einmal aus der persönlichen Komfortzone herauszukommen. Mich selbst hat an dem Tag am meisten beeindruckt, als uns die 80-100-Jährigen im Seniorenheim ein Lied zum Abschied gesungen haben und ich gesehen habe, wie glücklich viele waren, dass wir uns an diesem Tag etwas Zeit für sie genommen haben. Ich freue mich sehr, dass wir ein so großes Team an THU-Helfer:innen zusammenbekommen haben und fand es klasse, mit unserem Aktionstag den vielen engagierten Menschen, die das viel häufiger machen als wir, mit unserem kleinen Einsatz einmal Danke sagen zu können.“
Der erste THU-Social Day zeigt, wie vielseitig gesellschaftliches Engagement sein kann und wie viel entsteht, wenn eine Hochschule gemeinsam als Team Verantwortung übernimmt. Ganz im Sinne des Mottos: Gutes tun tut gut.