Unsere Geschichte

Von ihren Anfängen als Ingenieurschule bis zur modernen Hochschule für angewandte Wissenschaften: Die Geschichte der Technischen Hochschule Ulm (THU) ist geprägt von Innovation, Praxisnähe und kontinuierlicher Weiterentwicklung.

Jahr  
1960 Die Staatliche Ingenieurschule Ulm (SISU) startet in der Sägefeldschule Wiblingen mit den vier ersten Studiengängen Maschinenbau (Konstruktion), Maschinenbau (Fertigung), Nachrichtentechnik, Feinwerktechnik.
1963 Die SISU zieht in den Neubau in der Prittwitzstraße. Die ersten Absolventen verlassen die SISU.
1965 Das Angebot wird erweitert um den Studiengang Stahl- und Leichtbau. Das Institut für Kerntechnik wird fertiggestellt.
1970 Die SISU führt neue Studiengänge ein: Produktionstechnik und Technische Informatik.
1972 Die SISU wird aufgrund des ersten Fachhochschul-Gesetzes des Landes Baden-Württemberg zur Fachhochschule Ulm. Sie ist dem Wissenschaftsministerium unterstellt, besitzt Wahlgremien zur Selbstverwaltung, Studentenvertretung und Freiheit in Forschung und Lehre. Das Studienangebot der Fachhochschule wird zwischen 1977 und 2006 weiter ausgebaut, u.a. durch folgende Studiengänge: Fahrzeugtechnik (1977), Industrieelektronik (1977), Medizintechnik (1988), Automatisierungstechnik (1988 - eingerichtet an der Außenstelle Geislingen, die im Zuge einer Neuordnung 1999 aufgegeben wird), Energietechnik (1990 - eingerichtet am neuen Standort Böfingen, Campus Eberhardt-Finck-Straße), Wirtschaftsingenieurwesen (1995 -als erste Lehr-Allianz mit der neugegründeten Fachhochschule Neu-Ulm, eingerichtet per Staatsvertrag), Medizinische Dokumentation und Informatik (1997), Digital Media (1999), Wirtschaftsinformatik (2000 - gemeinsam mit der FH Neu-Ulm), Fahrzeugelektronik (2003), Wirtschaftsingenieurwesen Logistik (2004)
1989 Die Institute für Innovation- und Transfer (IIT) Automatisierungssysteme und Medizintechnik (heute Institut für Angewandte Forschung IAF) sowie die Technischen Akademie Ulm (TAU) als Weiterbildungseinrichtung werden gegründet
1991-1994 Stabsbereiche stärken Leitungs- und Servicekompetenz: das Akademische Auslandsamt für die Intensivierung der internationalen Beziehungen und das Regionale Wissenschaftszentrum (RWZ) für Wissenschaftskommunikation und Wirtschaftskontakte. Mit der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung kommt ein weiterer Stabsbereich hinzu.
1998 Die Fachhochschule Ulm weiht den Neubau auf dem Oberen Eselsberg ein (Campus Albert-Einstein-Allee).
2000 Die Fachhochschule Ulm führt eine neue Form von dualen Studiengängen in Zusammenarbeit mit der IHK und der Berufsschule ein: die Kooperationsstudiengänge nach dem Ulmer Modell
2001 Die Mitglieder des neu eingeführten Hochschulrates werden berufen.
2002 Das RWZ wird Teil von Corporate Communications und Marketing. Die ersten Master-Studiengänge wie Sustainable Energy Competence werden eingeführt.
2003 Die Fachhochschule Ulm gibt sich ein Leitbild. Es erfolgt die Gründung von FHU Alumni-Netz e.V.
2004 IAF Automatisierungssysteme und IAF Medizintechnik werden zu einem einzigen Institut für Angewandte Forschung vereint. Die Aufgaben des früheren RWZ gehen auf das neueingerichtete Prorektorat für Forschung und Transfer über. Neue Master-Studiengänge wie die Medizintechnik erweitern das Portfolio der Fachhochschule Ulm
2006 Die Fachhochschule Ulm wird aufgrund des neuen Landeshochschulgesetzes zu einer sogenannten Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Sie erhält den Namen „Hochschule Ulm – Technik, Informatik und Medien“. Ab dem Wintersemester ist das Studienangebot komplett auf die gestuften Abschlüsse Bachelor und Master umgestellt.
2007 Alle Studiengänge sind durch die Agenturen ASIIN und ACQUIN akkreditiert.
2008 Die neue Lehr-Allianz mit der Hochschule Biberach bietet den gemeinsamen Studiengang Energiesysteme an. Es erfolgt die Einrichtung einer Graduate School für die Vermarktung des Master-Programms und die Betreuung der Master-Studierenden
2010 Die Hochschule feiert ihr 50-jähriges Jubiläum
2017 Die Hochschule startet unter Einbindung aller Gruppierungen der Hochschule einen umfassenden Strategieprozess.
2018 Die Weiterbildung der Hochschule wird in eine gemeinsame Einrichtung mit der Universität Ulm transferiert, der School of Advanced Professional Studies (SAPS). Universität und Hochschule Ulm gründen ein gemeinsames Zentrum für Energieforschung und -technologie.
2019 Zum 1. März 2019 wird die Hochschule in Technische Hochschule Ulm umbenannt, als erste und bisher einzige Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg.
2021 Einweihung Neubau am Standort Albert-Einstein-Allee, gebaut nach „Energie-Effizienzhaus-Plus Standard“, Zusammenlegung zu zwei Standorten.