Mathematik ist die Grundlage jeglicher Ingenieurwissenschaften und somit auch in der Energietechnik, Lebensmitteltechnologie und Umwelttechnik. Ihre Anwendungen ziehen sich durch das gesamte Studium.
Du beginnst in diesem Kurs mit Algebra, Analysis und Linearen Gleichungssystemen, bevor Du dich mit komplexeren Themen wie Differentialgleichungen, Fourier-Analysen und Statistik beschäftigen. Dieses Wissen ist essenziell, um technische Prozesse zu modellieren, Strömungen zu berechnen oder thermodynamische Prozesse zu analysieren.
Dieses Modul bietet eine fundierte Einführung in die grundlegenden physikalischen Prinzipien, die für das Studium der Umwelttechnik und für das Verständnis von Umweltprozessen und technischen Systemen unerlässlich sind. Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Mechanik, Dynamik, Schwingungen, Wellen und Elektromagnetismus. Zu Beginn werden die grundlegenden Konzepte der Mechanik behandelt, wie die Beschreibung von Bewegung, Kräften und Energie, die für die Analyse von Umweltprozessen wie Luft- und Wasserströmungen von Bedeutung sind. Elektromagnetismus spielt eine große Rolle in z.B. in Sensoren, erneuerbaren Energiesystemen (Photovoltaik, Windkraft), bei der Nutzung von Elektromagneten in der Abfalltrennung oder bei der Messung von Umweltfaktoren (wie Luftqualität). Das Modul verzahnt sich mit späteren Kursen wie Strömungsmechanik, Physikalischer Chemie und Thermodynamik.
Das Modul kombiniert theoretische Grundlagen mit praktischen Anwendungen und mathematischen Modellen, um eine solide Basis für das Verständnis von Umwelttechnologien und deren physikalischen Prozessen zu bieten. Übungen und Experimente vertiefen das Wissen und fördern die praktische Anwendung der Physik.
Wie können negative Auswirkungen des Menschen auf unsere Umwelt reduziert werden? Dieses Modul zeigt Dir, wie Systeme aus der Umwelttechnik zur Senkung des Ressourcenverbrauchs und der Umweltauswirkungen eingesetzt und entwickelt werden. Du analysierst Lebenszyklen von Produkten und lernen, nachhaltige Konzepte für den Energieeinsatz und Ressourcenverbrauch in Gebäuden, dem Verkehr und anderen Sektoren kennen. Dieses Modul ist eng mit den Modulen Erneuerbare Energien, Investitionsrechnung und Anlagenauslegung, Rohstoffe und Recycling, Gebäudeenergietechnik sowie dem Modul Energiekonzepte für Gebäude und Quartiere verknüpft.
Ein wichtiger Bestandteil dieses Modul ist das dreitägige Seminar "Teamorientiertes Lernen und Arbeiten" (TLA), welches in der Exkursionswoche stattfindet. In diesem Seminar lernst Du die anderen Erstsemester besser kennen und bauen soziale Kompetenzen und Soft Skills auf. Hierzu lernst Du in Teams zentrale Konzepte aus den Bereichen „Kommunikation“, „Team“ und „Persönlichkeit“ kennen und präsentieren hierzu gemeinsam ein Thema. Neben Kenntnisse zu Soft Skills bauen hierbei auch Deine Präsentations- und Kommunikationsfähigkeiten aus.
Chemische Prozesse spielen eine wichtige Rolle in der Umwelttechnik – von der Energiespeicherung in Batterien bis hin zur Abwasseraufbereitung und Luftreinhaltung. Du lernst, wie Brennstoffzellen, Batterien und Akkumulatoren funktionieren und welche Umweltauswirkungen mit ihrem Einsatz verbunden sind. In diesem Modul lernst Du die Grundlagen der allgemeinen und anorganischen Chemie kennen. Du erfährst, wie chemische Reaktionen ablaufen, wie Stoffe zusammengesetzt sind und wie diese Eigenschaften für technische Anwendungen genutzt werden können. Du erfährst, warum sich Elemente zu Molekülen und Molekülverbänden vereinigen. Anschließend kannst Du chemische Reaktionen aufstellen und bilanzieren. Du lernst, welche Probleme anorganischen Stoffen, wie z.B. Schwermetalle, Nitrat, Phosphat, in der Umwelt verursachen und wie die Stoffe beseitigt werden können.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Umweltverträglichkeit chemischer Prozesse, beispielsweise bei der Entwicklung nachhaltiger Materialien oder bei der Analyse von Schadstoffen. Dieses Modul bereitet Dich auf fortgeschrittene Themen wie Wasserstofftechnologie oder Umweltchemie und Werkstoffkunde vor.
Die Technische Mechanik vermittelt die Grundlagen für den Bau und die Stabilität technischer Systeme. Du lernst, wie Kräfte auf Strukturen wirken und wie diese konstruiert werden müssen, um sicher und effizient zu funktionieren. In der Statik analysierst Du beispielsweise die Stabilität von Windkraftanlagen, während in der Dynamik die Bewegung von Maschinen untersucht wird. Diese Module sind eng mit CAD und Werkstoffkunde sowie Fluide und Strömungen verbunden. Dein Wissen wird später bei der Planung von Energiesystemen wie Wasserkraftwerken, Windkraftwerken oder der Konstruktion von Solaranlagen angewendet.
Dieses Modul vermittelt grundlegende Informatikkenntnisse, die speziell auf Anwendungen in der Umwelttechnik ausgerichtet sind. Die Studierenden lernen, wie sie computergestützte Werkzeuge und Techniken zur Lösung umwelttechnischer Probleme einsetzen können.
Inhalte:
Mathematik ist die Grundlage jeglicher Ingenieurwissenschaften und somit auch in der Energietechnik, Lebensmitteltechnologie und Umwelttechnik. Ihre Anwendungen ziehen sich durch das gesamte Studium. Du beginnst mit Algebra, Analysis und Linearen Gleichungssystemen, bevor Du dich mit komplexeren Themen wie Differentialgleichungen, Fourier-Analysen und Statistik beschäftigen. Dieses Wissen ist essenziell, um technische Prozesse zu modellieren, Strömungen zu berechnen oder thermodynamische Prozesse zu analysieren.
In diesem Modul lernst Du, wie technische Zeichnungen und Modelle mit CAD-Software (Computer-Aided Design) erstellt werden. Du entwickelst eigene Entwürfe für Bauteile oder Lebensmitteltechnologie und erfahren, wie verschiedene Werkstoffe in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Auswahl nachhaltiger Materialien und ihrer Eignung für Anwendungen wie Solaranlagen, Turbinen oder Wärmetauscher. Du analysierst, wie Werkstoffe unter Belastung reagieren und welche Eigenschaften Du für den Einsatz in Lebensmittelproduktionssystemen benötigst. Dieses Modul ist eng mit den Bereichen Technische Mechanik und fluide und Strömungen verzahnt. Dein Wissen aus CAD und Werkstoffkunde wird in späteren Projekten angewendet, z.B. bei der Planung von Herstellungsanlagen für Lebensmittel.
Strömungen sind überall: in Windkraftanlagen, Wasserkraftwerken oder Lüftungssystemen. In der Strömungslehre lernst Du, wie Flüssigkeiten und Gase durch Rohre oder Turbinen fließen und welche Kräfte dabei wirken. Dieses Modul zeigt Dir, wie Windströme optimal genutzt werden können, um den Ertrag von Windkraftanlagen zu maximieren. Zudem erfährst Du, wie Rohrleitungssysteme in Gebäuden und Kraftwerken effizient gestaltet werden. Theoretisches Wissen wird durch praxisnahe Simulationen ergänzt, in denen Du den Fluss von Luft oder Wasser modellierst.
Dieses Modul bildet die Grundlage für das Verständnis energetischer und chemischer Prozesse in technischen Systemen. Du lernst, wie Energie in chemischen Reaktionen gespeichert und umgewandelt wird, und untersuchen die thermodynamischen Prinzipien, die in der Energietechnik und Umwelttechnik von entscheidender Bedeutung sind. Ein Schwerpunkt liegt auf den Gesetzen der Thermodynamik: Du erfährst, wie Energie als Wärme und Arbeit in Systemen übertragen wird und wie diese Prozesse effizient gestaltet werden können. Themen wie Enthalpie, Entropie und freie Energie helfen Dir, chemische und physikalische Vorgänge zu analysieren.
In der physikalischen Chemie tauchst Du in die molekularen Grundlagen ein und untersuchst Phasengleichgewichte, chemische Reaktionen und die Wechselwirkung von Stoffen ein. Du erfährst, wie man die verschiedenen Energiearten berechnet und bilanziert, wie man Wirkungsgrade definiert und welche Aussagen sich daraus ergeben. Du lernst Größen wie Wärme, Kälte, Arbeit und Leistung kennen und berechnen. Damit kannst Du technische Systeme zur Energiewandlung entwickeln und planen: Heizungsanlagen, Wärmepumpen, Kälteanlagen, Verbrennungsmotoren bis hin zu großen Kraftwerken – alle basieren auf den Gesetzen der Thermodynamik.
Die Technische Mechanik vermittelt die Grundlagen für den Bau und die Stabilität technischer Systeme. Du lernst, wie Kräfte auf Strukturen wirken und wie diese konstruiert werden müssen, um sicher und effizient zu funktionieren. In der Statik analysierst Du beispielsweise die Stabilität von Windkraftanlagen, während in der Dynamik die Bewegung von Maschinen untersucht wird. Diese Module sind eng mit CAD und Werkstoffkunde sowie Fluide und Strömungen verbunden. Dein Wissen wird später bei der Planung von Energiesystemen wie Wasserkraftwerken oder der Konstruktion von Solaranlagen angewendet.
Die organische Chemie ist ein wichtiges Grundlagenfach, welches ein tiefes Verständnis der Eigenschaften, Strukturen und Reaktionen von organischen Verbindungen vermittelt. Diese Verbindungen spielen eine entscheidende Rolle in der Umwelttechnik, insbesondere bei der Entwicklung nachhaltiger Kreislaufprozesse für die Herstellung von Produkten und Umwandlung von Energien.
Du lernen die Grundlagen der Kohlenstoffchemie kennen, darunter Molekülstrukturen, funktionelle Gruppen und Reaktionsmechanismen. Ein Schwerpunkt liegt auf den organischen Verbindungen, die in der Umwelttechnik relevant sind, wie Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Ester oder Polymere. Zudem erfährst Du, wie organische Substanzen in biochemischen Prozessen oder in der Herstellung von Biomaterialien und Biokraftstoffen genutzt werden können. Die Organische Chemie ist die Chemie der Kohlenstoffverbindungen. Der Stoffhaushalt aller Lebewesen basiert auf Kohlenstoffverbindungen. Grundlegende Kenntnisse des Stoffhaushalts sind wichtig, um die Wirkung von Umweltchemikalien zu verstehen oder biologische Aufbereitungsverfahren, z.B. in der Wassertechnologie, zu entwickeln. Du erfährst, was Fette, Kohlenhydrate und Proteine sind und welche Funktionen sie im Organismus übernehmen. Auch Kunststoffe basieren auf Kohlenstoffverbindungen. Du lernst, wie verschiedene Kunststoffe aufgebaut sind und welche Möglichkeiten wir haben, um Kunststoffe wiederzuverwerten und somit Kreislaufprozessen zuzuführen.
Durch Laborübungen erprobst Du die Synthese und Analyse organischer Verbindungen. Du untersuchst beispielsweise die Eigenschaften von Kraftstoffkomponenten, die chemische Umwandlung von Biomasse oder die Katalyse von Reaktionen. Im Umwelttechnischen Labor werden diese Kenntnisse weiter vertieft. Dieses Modul legt die Grundlage für die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien und nachhaltiger Materialien und Entwicklung von Kreislaufwirtschaften.
Das Modul "Mathematik 3" ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Studiengangs für Energietechnik und Umwelttechnik im dritten Semester. Es bietet die Möglichkeit, Deine mathematischen Fähigkeiten auf ein neues Niveau zu heben, indem es sich auf die Anwendung von Wahrscheinlichkeitsrechnung, Statistik, numerischen Verfahren, linearer Optimierung und Graphentheorie konzentriert. Diese Kompetenzen sind entscheidend für die datenbasierte Entscheidungsfindung und die rechnergestützte Lösung komplexer technischer Probleme. Durch praxisorientierte Übungen und den Einsatz von Software entwickeln die Studierenden die Fähigkeit, mathematische Algorithmen zu verstehen und anzuwenden, was Dich optimal auf die Herausforderungen in der Energietechnik und Umwelttechnik vorbereitet.
Dieses Modul vermittelt Dir die Grundlagen der Steuerung und Regelung technischer Systeme – zwei unverzichtbare Disziplinen für die moderne Energie- und Umwelttechnik. Du lernst, wie Prozessgrößen erfasst und damit Prozesse in Energie- und Umweltsystemen überwacht, gesteuert und optimiert werden können, um eine effiziente und stabile Funktionsweise zu gewährleisten.
In der Steuerungstechnik liegt der Fokus auf der Entwicklung von Steuerungssystemen, die nach festgelegten Regeln arbeiten. Du beschäftigst dich mit speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS), Logiksteuerungen und deren Einsatz in Energie- und Umweltsystemen wie Gebäudeautomation, Produktions- und Wasseraufbereitungsprozessen oder der Steuerung intelligenter Netze (Smart Grids).
Die Regelungstechnik erweitert diesen Ansatz und befasst sich mit dynamischen Prozessen. Du lernst, wie Systeme kontinuierlich auf Veränderungen reagieren, um Sollwerte zu halten – beispielsweise bei der Temperaturregelung in Gebäuden, der Drehzahlregelung von Motoren oder der Frequenz- und Spannungsregelung in Stromnetzen. Themen wie Regelkreis-Analyse, Stabilität von Systemen sind zentrale Bestandteile. Du lernst geeignete Regler auszuwählen und wie deren Einstellparameter berechnet werden. Dieses Modul ist eng mit der Automatisierungstechnik verzahnt. Die erlernten Konzepte wendest Du in späteren Projekten und Laboreinheiten an, etwa bei der Optimierung von Heizsystemen, Windkraftanlagen oder Energieverteilungssystemen.
In der Wärmeübertragung lernst Du, wie thermische Energie in Systemen fließt und wie diese Prozesse optimiert werden können. Du untersuchst, wie Wärme in Gebäuden, Kraftwerken und Wärmepumpen transportiert wird. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Nutzung von Wärme, z.B. durch Abwärmenutzung oder die Integration von Solarthermie in Gebäudetechnik. Dieses Modul ist eng mit Thermodynamik und Gebäudeenergietechnik verzahnt.
In diesem Aufbau-Modul vertiefst Du Dein Wissen über die physikalisch-chemischen und thermodynamischen Prinzipien aus dem ersten Modul. Der Fokus liegt auf komplexeren Anwendungen in der Umwelttechnik. Die physikalische Chemie beschreibt das thermophysikalische Verhalten von Stoffen. In diesem Modul stehen Stoffmischungen und chemische Reaktionen im Vordergrund. Du erfährst, unter welchen Bedingungen Schadstoffe entstehen und wie man sie durch geschickte Prozessführung vermeiden kann. Du lernst die Grundlagen der Bilanzierung von umwelttechnischen Anlagen – von der Rückgewinnung von Lösungsmittel bis zum Recycling von Metallschrott. Es bereitet Dich darauf vor, komplexe technische Herausforderungen nachhaltig und effizient zu lösen.
In dem Modul "Investitionsrechnung und Anlagenauslegung" lernst Du, wie Anlagen ausgelegt und optimiert und die Rentabilität der Investitionen bewertet werden. Dabei stehen wirtschaftliche und technische Aspekte gleichermaßen im Fokus.
Im Bereich der Investitionsrechnung beschäftigst Du dich mit grundlegenden Methoden wie beispielsweise der Kapitalwertmethode, der Amortisationsrechnung oder der Lebenszykluskostenanalyse. Diese Werkzeuge helfen Dir, die Rentabilität von erneuerbaren Energienanlagen, energieeffizienten Gebäudesystemen, Anlagen der Umwelttechnik oder der Lebensmitteltechnologie zu beurteilen.
Die Anlagenauslegung ergänzt dieses Wissen durch die technische Dimension. Du lernen, wie Anlagen dimensioniert und optimiert werden. Themen wie die Auswahl geeigneter Technologien, die Integration erneuerbarer Energien und die Berücksichtigung von Umwelt- und Netzanforderungen sind dabei wichtig.
Das Modul ist sehr praxisorientiert und eng mit anderen Modulen wie Technologie und Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Gebäudeenergietechnik, Energiekonzepte für Gebäude und Quartiere sowie BWL und Wirtschaftsrecht verknüpft. Ihr Wissen wendest Du in praktischen, studiengangbezogenen Case Studies an, bei denen Du Anlagen aus der Energieversorgung, Umwelttechnik oder Lebensmitteltechnologie auslegen, optimieren und wirtschaftlich bewerten.
Dieses Modul "Umweltrecht. Raumordnung, Genehmigungsverfahren" vermittelt die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen, die für Projekte im Bereich der Energietechnik und Umwelttechnik unverzichtbar sind. Du lernst die relevanten Umweltgesetze, Verordnungen und internationalen Abkommen kennen, die den Schutz von Luft, Wasser, Boden und Ökosystemen regeln.
Du erfährst, wie Genehmigungsverfahren ablaufen, welche behördlichen Auflagen es gibt und wie Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) durchgeführt werden. Zudem lernst Du, wie die Raumordnung dabei hilft, Flächen effizient zu nutzen und Umweltbelastungen zu minimieren.
Praktische Fallstudien zeigen Dir, wie Du Projekte rechtlich sicher planen und Konflikte zwischen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen lösen. Du wirst auch mit Themen wie Emissionsrechten, Lärmschutz und naturschutzrechtlichen Anforderungen vertraut gemacht. Dieses Wissen ist essenziell, um nachhaltige Energieprojekte erfolgreich umzusetzen.
Erneuerbare Energien stehen im Zentrum der Energiewende. In diesem Modul lernst Du, wie Solar-, Wind- und Wasserkraftwerke arbeiten und wie sie Strom umweltfreundlich erzeugen. Du erfährst, welche Herausforderungen bei der Integration in bestehende Stromnetze bestehen und wie Speichersysteme helfen, die Energieversorgung zu stabilisieren. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse der Effizienz und Nachhaltigkeit der verschiedenen Technologien. Außerdem lernst Du, wie erneuerbare Energien in Gebäuden und Verkehrssystemen genutzt werden können. Dieses Modul baut auf Grundlagen wie Physik, Thermodynamik, Fluide und Strömungen, Wärmeübertragung und Elektrotechnik auf.
Anlagen im Bereich der Umwelttechnik und Lebensmittelverarbeitung werden aus Einzelprozessen (process units) aufgebaut, die wiederum in unterschiedlichen Kombinationen dann die Gesamtanlage bilden. In der Summe wird so das Gesamtziel der Aufbereitung oder Verarbeitung, z.B. ein sauberes Trinkwasser, ein gereinigtes Abwasser oder ein Lebensmittelprodukt erreicht. Verfahrenstechnische Prozesse können in die Kategorien mechanische Verfahren (Mahlen, Dispergieren, Sichten, u.a.), thermische Verfahren (Trocknen, Absorbieren, u.a.) und chemische Verfahren unterteilt werden. Zur Auslegung und Gestaltung der Gesamtanlagen ist es notwendig, die physikalisch-chemischen Grundprinzipien dieser Einzelprozesse zu verstehen. Im Modul „Thermische und chemische Verfahren“ werden die Grundprinzipien und die technische Ausführung von Process Units, die sich thermischer oder chemischer Verfahren bedienen, in allgemeiner Form erläutert. Die Thermische Verfahrenstechnik stellt Methoden zur Verfügung, um Stoffe und Stoffmischungen durch Temperatur- oder Druckänderungen zu verändern bzw. um Stoffe abzutrennen. Dazu zählen Verfahren wie das Trocknen, das Destillieren, die Adsorption und Absorption sowie einzelne Membranverfahren wie z.B. die Umkehrosmose. Du lernst, wie man die Prozesse zur Rückgewinnung von Lösungsmittel, zur Trocknung von Klärschlamm oder zur Reinigung von Abgasen auslegt. Die Chemische Verfahrenstechnik beschäftigt sich mit der großtechnischen Durchführung von chemischen Reaktionen – diese kommen z.B. bei der Ozonung von Abwasser als vierte Reinigungsstufe oder der Abscheidung von Schwefel aus Rauchgasen, um Gips zu gewinnen, vor. Häufig nutzt man hierzu auch Mikroorganismen, z.B. bei der biologischen Stickstoffentfernung im Abwasser. Du erfährst, wie man diese Art von Apparaten auslegt und gestaltet. Mittels umfangreicher Beispiele aus den Themengebieten der jeweiligen Studiengänge wird das erworbene Wissen angewendet.
Die Verfahrenstechnik als Ingenieurwissenschaft beschäftigt sich mit der technischen Ausgestaltung von Prozessen, in denen Stoffe verändert werden. Diese Veränderungen können durch mechanische Einwirkungen, thermische Vorgänge oder chemische bzw. biochemische Reaktionen herbeigeführt werden. Die Mechanische Verfahrenstechnik bezieht sich auf jene Verfahren, bei denen mechanische Einflüsse eingesetzt werden, um physische Größen zu ändern. Sie umfasst Trennverfahren wie Filtern, Sieben, Zentrifugieren, aber auch Mischen. Dabei betrachtet man die Veränderung von Stoffeigenschaften (z. B. Partikelgröße) und Stoffzusammensetzung (Konzentration) durch mechanische Einwirkungen.
Im Umwelttechnischen Labor kannst Du Dein theoretisches Wissen praktisch anwenden. Du führst Experimente durch, z.B. Laboranalysen von Trinkwasser, Abwasser, Abluft und Abfallstoffen aus Energietechnischen Anwendungen. Das Labor bietet Dir die Möglichkeit, Projekte aus anderen Modulen praktisch zu vertiefen. Hier sammelst Du wertvolle Erfahrungen für Dein Praxissemester und die Bachelorarbeit.
Qualitätsmanagement spielt eine entscheidende Rolle in der Umwelttechnik, um Prozesse und Technologien nicht nur effizient, sondern auch nachhaltig zu gestalten. In diesem Modul lernst Du die spezifischen Anforderungen und Methoden des Qualitätsmanagements kennen, die auf den Schutz von Umwelt und Ressourcen ausgerichtet sind.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Überwachung von Umweltstandards nach internationalen Richtlinien wie ISO 14001 (Umweltmanagementsysteme). Du erfährst, wie umwelttechnische Prozesse – etwa in der Wasseraufbereitung, Abfallentsorgung oder Luftreinhaltung – kontinuierlich verbessert und nachhaltig gestaltet werden können.
Zu den behandelten Themen gehören auch Umwelt- und Energieaudits, Risikoanalysen und die Integration von Qualitätssicherung in den gesamten Lebenszyklus technischer Anlagen. Du lernst Werkzeuge wie die Lebenszyklusanalyse (LCA) und die Prozesskontrolle kennen, um ökologische Auswirkungen zu minimieren und gleichzeitig die Effizienz zu steigern.
Fallstudien aus der Praxis, z.B. zur Zertifizierung eines Abfallmanagementsystems oder zur Qualitätssicherung in Kläranlagen, ermöglichen Dir einen direkten Einblick in die Arbeitswelt der Umwelttechnik. Dieses Modul ist eng mit Umweltrecht, Genehmigungsverfahren und Management nachhaltiger Projekte verzahnt.
Woher stammen die Rohstoffe für die Produktion unserer Güter und wohin wandern diese Stoffe am Ende eines Produktlebens? Wo auf der Erde kommen Erze vor und wie gewinnt man aus ihnen die reinen Metalle? Wie entstand Erdöl und Kohle und wie fördert man diese fossilen Rohstoffe aus den Lagerstätten? Wie lange reichen diese Rohstoffe noch für unsere industrielle Produktion? Diese und weitere spannende Fragestellungen behandeln wir anhand von konkreten Beispielen mit Anschauungsmaterial, aktuellen Bezügen und Diskussionen. Die Studierenden lernen, was es heißt, dass die Erde stofflich gesehen ein geschlossenes System ist und dennoch die Vorräte abnehmen. Du wirst verstehen, dass die aktuelle Lebens- und Wirtschaftsweise nicht von Dauer sein kann und dass die Ressourcenknappheit ein wachsendes Problem ist, das nicht einfach zu lösen ist.
Das Praxissemester bietet die Gelegenheit, Den Wissen aus den Vorlesungen und Übungen in der Praxis anzuwenden. In einem Unternehmen oder einer Forschungseinrichtung arbeitest Du an realen Projekten der Umwelttechnik – von der Planung und Optimierung nachhaltiger Konzepte bis hin zu komplexen Systemen.
Je nach Einsatzgebiet kannst Du beispielsweise:
Die Projektarbeit ist eine wichtige Etappe im Studium, bei der Du Dein Wissen aus den vorhergehenden Modulen praktisch anwenden können. Du arbeitest an einer konkreten Aufgabenstellung, die oft aus der Praxis stammt, und entwickelst innovative Lösungen im Bereich der Energietechnik.
Mögliche Projektarbeiten für den Studiengang Umwelttechnik
Erneuerbare Energien
Wassermanagement
Abfallwirtschaft
Luftreinhaltung
Bodenschutz und Landnutzung
Klimawandel und Anpassung
Nachhaltige Bau- und Architekturtechnologien
Umwelttechnische Analytik
Untersuchung der Anwendung von Fernerkundungstechnologien zur Umweltüberwachung.
Während der Projektarbeit lernst Du, in Teams zu arbeiten, technische Probleme zu analysieren und Deine Ergebnisse professionell zu dokumentieren und zu präsentieren. Die Projektarbeit bereitet Dich ideal auf die Bachelorarbeit vor, da Du hier bereits tiefergehende Forschung und Entwicklungsarbeiten leistest.
Die Wahlpflichtfächer dienen der Profilierung des Umwelttechnikers. Sie müssen aus dem Katalog der im folgenden gelisteten Module gewählt werden. Diese Liste wird um aktuelle Themen laufend erweitert und angepasst!
Die Wahlpflichtfächer dienen der Profilierung des Umwelttechnikers. Sie müssen aus dem Katalog der im folgenden gelisteten Module gewählt werden. Diese Liste wird um aktuelle Themen laufend erweitert und angepasst!
Die Wahlpflichtfächer dienen der Profilierung des Umwelttechnikers. Sie müssen aus dem Katalog der im folgenden gelisteten Module gewählt werden. Diese Liste wird um aktuelle Themen laufend erweitert und angepasst!
Die Wahlpflichtfächer dienen der Profilierung des Umwelttechnikers. Sie müssen aus dem Katalog der im folgenden gelisteten Module gewählt werden. Diese Liste wird um aktuelle Themen laufend erweitert und angepasst!
Dieses Modul kannst Du aus dem kompletten Angebot der Technischen Hochschule Ulm wählen. Die Wahlfächer eignen sich auch für die Anerkennung von Fächern aus einem Auslandsaufenthalt an einer anderen Hochschule "Mobilitätsfenster".
Es können Fächer fachübergreifend aus
gewählt werden.
Du kannst ebenso weitere Fächer aus dem Katalog der gebundenen Wahlpflichtfächer wählen, oder Wahlpflichtfcher aus den "benachbarten" Studiengängen Energietechnik, Umwelttechnik und Lebensmitteltechnologie, sowie Energiewirtschaft.
Die Bachelorarbeit ist der wissenchaftliche Höhepunkt Deines Studiums. Hier kannst Du dich einem Thema widmen, das Dich besonders interessiert. In Zusammenarbeit mit einem Unternehmen, einer Forschungseinrichtung oder der Hochschule bearbeitest Du eine Fragestellung, die direkt aus der Praxis oder der aktuellen Forschung stammt.
Mögliche Themen könnten sein:
Sie arbeiteten eigenständig an Ihrem Projekt, werten Daten aus, entwickeln Konzepte und präsentieren Ihre Ergebnisse in einer Abschlusspräsentation. Die Bachelorarbeit ist nicht nur ein Nachweis Ihrer Fachkenntnisse, sondern auch eine hervorragende Gelegenheit, sich auf dem Arbeitsmarkt zu präsentieren und positionieren.
Die Wahlpflichtfächer dienen der Profilierung des Umwelttechnikers. Sie müssen aus dem Katalog der im folgenden gelisteten Module gewählt werden. Diese Liste wird um aktuelle Themen laufend erweitert und angepasst!
Die Wahlpflichtfächer dienen der Profilierung des Umwelttechnikers. Sie müssen aus dem Katalog der im folgenden gelisteten Module gewählt werden. Diese Liste wird um aktuelle Themen laufend erweitert und angepasst!
Dieses Modul kannst Du aus dem kompletten Angebot der Technischen Hochschule Ulm wählen. Die Wahlfächer eignen sich auch für die Anerkennung von Fächern aus einem Auslandsaufenthalt an einer anderen Hochschule "Mobilitätsfenster".
Es können Fächer fachübergreifend aus
gewählt werden.
Du kannst ebenso weitere Fächer aus dem Katalog der gebundenen Wahlpflichtfächer wählen, oder Wahlpflichtfächer aus den "benachbarten" Studiengängen Energietechnik, Umwelttechnik und Lebensmitteltechnologie, sowie Energiewirtschaft.