Forschungsgroßgerätezentrum an der THU eingeweiht
Neue Perspektiven für Forschung, Entwicklung und Kooperationen mit Industrie und Wissenschaft
Rund 70 Gäste haben am 23. Juli 2026 an der THU die Einweihung des neuen Forschungsgroßgerätezentrums für Rasterelektronenmikroskopie (REM) und Computertomographie (CT) gefeiert. Unter den Gästen waren zahlreiche externe Forschungspartner und Vertreterinnen und Vertreter aus der Industrie. Mit der Inbetriebnahme des neuen Mikrofokus-CT und der erweiterten Ausstattung im Bereich der Licht- und Rasterelektronenmikroskopie eröffnet die THU neue Möglichkeiten für die Struktur- und Werkstoffanalyse sowie die dimensionelle Messtechnik.
Nach der Begrüßung durch Prof. Dr.-Ing. Andreas Häger und Grußworten aus dem Rektorat gaben Simone Schneider, Head of Finance & Service, und Frank Vogler, Head of Product & Application Sales Specialists, von der Geschäftsführung der Carl Zeiss Microscopy Deutschland GmbH Einblicke in das ZEISS-Portfolio im Bereich Messtechnik und Mikroskopie. Unter dem Titel „Innovative Qualität im Fokus: ZEISS Lösungen für Lehre, Forschung und Industrie“ stellten sie aktuelle Lösungen vor und beleuchteten die langjährigen engen Beziehungen zwischen ZEISS und der THU sowie gemeinsame Perspektiven für die Zukunft.
„Die enge Zusammenarbeit mit ZEISS besteht bereits seit vielen Jahren und bietet auch für die Zukunft zahlreiche Möglichkeiten“, betonte Prof. Dr. Hubert Mantz, wissenschaftlicher Leiter des Forschungsgroßgerätezentrums. „Mit dem neuen Zentrum schaffen wir eine hervorragende Grundlage, um bestehende Kooperationen weiterzuentwickeln und neue gemeinsame Aktivitäten anzustoßen.“
Im Anschluss stellten Prof. Dr. Hubert Mantz und Prof. Dr.-Ing. Andreas Häger unter dem Titel „Wir haben den Durchblick in der Forschung!“ laufende und geplante Forschungs- und Entwicklungsprojekte an den neuen Großgeräten vor. Im Mittelpunkt standen dabei die Möglichkeiten der Rasterelektronenmikroskopie und Computertomographie für aktuelle und zukünftige Forschungsfragen.
Ein besonderer Schwerpunkt des Abends lag auf dem persönlichen Austausch und den anschließenden Fachdiskussionen im Forschungsgroßgerätezentrum. Bei der Gerätebesichtigung konnten die Gäste die neue Ausstattung kennenlernen und sich über konkrete Anwendungsmöglichkeiten austauschen. Dabei entstanden zahlreiche Ideen und Anknüpfungspunkte für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte.
„Die Gespräche und Diskussionen im Anschluss waren sehr vielversprechend. Ich bin mir sicher, dass wir an vielen Stellen anknüpfen können“, so Prof. Dr.-Ing. Andreas Häger. „Gerade der direkte Austausch mit unseren Forschungspartnern und den Unternehmen zeigt, welches Potenzial in der gemeinsamen Nutzung und Weiterentwicklung dieser Technologien steckt.“
Mit dem Forschungsgroßgerätezentrum für Rasterelektronenmikroskopie und Computertomographie stärkt die THU ihre Forschungsinfrastruktur und schafft neue Möglichkeiten für Kooperationen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Industrie und angewandter Forschung.
Das Mikrofokus-CT wurde kofinanziert aus Mitteln der Europäischen Union über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Landesmitteln / MWK.